{"id":4988,"date":"2020-11-30T13:43:47","date_gmt":"2020-11-30T12:43:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tulisa.org\/?p=4988"},"modified":"2020-12-30T13:49:37","modified_gmt":"2020-12-30T12:49:37","slug":"lebensrettender-komplizierter-herz-eingriff-bei-phoebe-in-nairobi-geglueckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tulisa.org\/en\/was-wurde-aus\/lebensrettender-komplizierter-herz-eingriff-bei-phoebe-in-nairobi-geglueckt","title":{"rendered":"Lebensrettender komplizierter Herz-Eingriff bei Phoebe in Nairobi gegl\u00fcckt!"},"content":{"rendered":"<p>Wie sich viele erinnern, litt die 1,5 j\u00e4hrige Phoebe aus Accra in Ghana seit ihrer Geburt an einem seltenen und schwer zu behandelnden, t\u00f6dlichen Herzdefekt: dem sog. Persistierenden Ductus Arteriosus Botalli (PDA).<br \/>\nDieser Gang (Ductus) stellt eine Verbindung zwischen der Hauptschlagader (Aorta) und der Lungenschlagader (Arteria pulmonalis) beim ungeborenen Kind her. Weil der F\u00f6tus im Mutterleib noch von seiner Mutter mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird und nicht selbstst\u00e4ndig atmet, dient der Ductus arteriosus Botalli dazu, das Blut weitgehend am Lungenkreislauf vorbei zu leiten. Erst nach der Geburt, wenn das Neugeborene eigenst\u00e4ndig zu atmen beginnt, entfalten sich die Lungen. Daraufhin k\u00f6nnen sie normal durchblutet werden und der kleine K\u00f6rper beginnt sich selbst mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Der Ductus arteriosus Botalli wird dann nicht mehr ben\u00f6tigt und schlie\u00dft sich in den ersten Lebenstagen.<\/p>\n<p>Beim persistierenden Ductus arteriosus (PDA) bleibt diese Verbindung jedoch nach der Geburt offen: Schlie\u00dft sich der Ductus arteriosus also nicht, flie\u00dft ein Teil des sauerstoffreichen Bluts nicht in den K\u00f6rperkreislauf. Es gelangt vielmehr von der Aorta \u00fcber den offenen Ductus arteriosus wieder direkt in den Lungenkreislauf (Links-Rechts-Shunt). Die Sauerstoffversorgung \u00fcber den K\u00f6rperkreislauf kann auf diese Weise je nach Gr\u00f6\u00dfe der \u00d6ffnung mehr oder weniger stark vermindert sein. Bei Phoebe ist der Befund sehr ausgepr\u00e4gt: Sie leidet unter Wachstumsst\u00f6rungen, Luftnot (sauerstoffarmes Blut!) und ausgepr\u00e4gte k\u00f6rperliche Schw\u00e4che. Die Erkrankung w\u00fcrde in den n\u00e4chsten Monaten durch Herzschw\u00e4che zum Tode f\u00fchren.<\/p>\n<p>Prof. Charles Yankah, ehem. Herzchirurg und stellv. Leiter des Deutschen Herzzentrums in Berlin, hatte f\u00fcr die kleine Phoebe bei seinem letzten Besuch in Ghana eine OP-M\u00f6glichkeit in Nairobi im Mater Hospital organisiert. Die OP &#8211; nach bangem Warten durch Covid-19 bedingte Verz\u00f6gerungen &#8211; konnte nun endlich am 10.11. erfolgreich durchgef\u00fchrt werden.<br \/>\nSie alle haben damit der kleinen Phoebe ein neues Leben geschenkt. Phoebe und ihre \u00fcbergl\u00fccklichen Eltern sagen: <strong>Dankesch\u00f6n!<\/strong><\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/phoebe_erfolgreich_operiert.jpg\" alt=\"Phoebe nach der erfolgreichen OP\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sich viele erinnern, litt die 1,5 j\u00e4hrige Phoebe aus Accra in Ghana seit ihrer Geburt an einem seltenen und schwer zu behandelnden, t\u00f6dlichen Herzdefekt: dem sog. Persistierenden Ductus Arteriosus Botalli (PDA). 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