{"id":3747,"date":"2018-01-12T10:03:46","date_gmt":"2018-01-12T09:03:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tulisa.org\/gilbert-weiterhin-nicht-auffindbar-2"},"modified":"2018-01-14T10:04:50","modified_gmt":"2018-01-14T09:04:50","slug":"gilbert-weiterhin-nicht-auffindbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tulisa.org\/en\/what-happend-to\/gilbert-weiterhin-nicht-auffindbar","title":{"rendered":"Gilbert weiterhin nicht auffindbar&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gilbert weiterhin nicht auffindbar&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Gilbert ist gegenw\u00e4rtig ohne Arbeit, da er nahezu gehunf\u00e4hig ist. Zuvor \u00fcbte er Gelegenheitst\u00e4tigkeiten im Autosektor aus.<br \/>\nSeit dem Tod des Vaters und chronischer Erkrankung seiner Mutter ist er als der Erstgeborene allein f\u00fcr den Unterhalt und die Schulbildung eines Teils seiner sechs Stiefgeschwister zwischen 4 und 20 Jahren verantwortlich.<br \/>\nEr wohnt mit seinen 6 Geschwistern in einer einfachen Holzh\u00fctte ohne Wasser- und Elektrizit\u00e4tsanschluss, im Kawangware-Slum in Nairobi.<\/p>\n<p>Gilbert leidet seit etwa 14 Jahren an einem chronischen Hautgeschw\u00fcr des linken Unterschenkels, dessen Ursache nicht eindeutig klar ist (\u201eunspezifisch\u201c, keine Tuberkulose, kein Hautkrebs, keine HIV-Erkrankung). Nach einem langen Krankenhausaufenthalt vor einigen Jahren wurde die Wunde durch eine Hautverpflanzung verschlossen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gilbert_found1-614x1024.jpg\" alt=\"gilbert_found1\" width=\"614\" height=\"1024\" class=\"alignleft size-large wp-image-3473\" srcset=\"https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gilbert_found1-614x1024.jpg 614w, https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gilbert_found1-180x300.jpg 180w, https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/gilbert_found1.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><br \/>\nDa er aber als Brotverdiener seiner Familie nicht ausruhen konnte, wurden Teile der Haut abgesto\u00dfen und das Geschw\u00fcr breitete sich erneut aus. Der Teufelskreis zwischen Krankheit \u2013 Verletzung \u2013 Armut hatte sich damit geschlossen. Gilbert hat in seinem geschwollenen Bein konstant Schmerzen, die er mit nur gelegentlich finanzierbaren Schmerzmitteln zu bek\u00e4mpfen versuchte.<\/p>\n<p>Nach langem durch TULISA-Spender finanzierte, erfolgreiche ambulante Verbandswechsel, einem station\u00e4ren Aufenthalt \u2013 h\u00e4tte seine Wunde nun plastisch-chirurgisch geschlossen werden k\u00f6nnen. Gilbert war aber durch die langwierige Therapie verst\u00e4ndlicherweise entnervt und frustriert (sie hielt ihn zum Teil vom Broterwerb ab) und reiste er gegen \u00e4rztlichen Rat in sein Heimatdorf, um dort, vermeintlich im Familienkreise, Ruhe und bezahlte Arbeit zu suchen. Dies machte die bis dahin erfolgreiche Wundbehandlung zunichte.<br \/>\nZwischenzeitlich stelte er sich wieder in Nairobi bei unserer Krankenschwester vor, um jetzt wieder zu verschwinden. Gilberts Uhr tickt &#8211; eine Amputation droht. Sollte er wiederkomen, werenn wir ihm erneut zu helfen versuchen, hoffentlich ist es dann aber nicht zu sp\u00e4t. Kommt er rechtzeitig liesse sich sein Blatt noch enden \u2013 das Weiss er!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gilbert weiterhin nicht auffindbar&#8230; Gilbert ist gegenw\u00e4rtig ohne Arbeit, da er nahezu gehunf\u00e4hig ist. Zuvor \u00fcbte er Gelegenheitst\u00e4tigkeiten im Autosektor aus. 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