{"id":2845,"date":"2015-01-05T18:00:02","date_gmt":"2015-01-05T17:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tulisa.org\/?p=2845"},"modified":"2015-01-05T18:55:44","modified_gmt":"2015-01-05T17:55:44","slug":"dramatic-decline-health-yanomami-indians-jungle-region-venezuela","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tulisa.org\/en\/people-in-need\/dramatic-decline-health-yanomami-indians-jungle-region-venezuela","title":{"rendered":"Dramatic decline in health of the Yanomami Indians in the jungle region of Venezuela"},"content":{"rendered":"<p>Seit einigen Wochen steht TULISA mit der deutschen YANOMAMI-HILFE e.V. (<a target=\"_blank\">www.yanomami-hilfe.de<\/a>) in engem Kontakt:<\/p>\n<p>Es geht um die Verbesserung der massiv bedrohten Gesundheitslage der Yanomami-Indianer &#8211; und hier insbesondere der Kinder &#8211; in der Urwaldregion im s\u00fcdlichen Venezuela.<\/p>\n<p>Diese Hilfsorganisation, die 2006 von Christina Haverkamp gegr\u00fcndet wurde, hat sich unter anderem die Organisation und Durchf\u00fchrung von Gesund\u001fheitsprojekten f\u00fcr die Yanomami-lndianer in Brasilien und Venezuela zur Aufgabe gemacht. Zu diesem Zweck betreibt die YANOMAMI-HILFE bereits 2 Gesundheitsstationen im Urwald und plant bereits die Errichtung einer Dritten.<\/p>\n<div class=\"image_with_caption\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2800\" src=\"http:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_gesundheitsstation.jpg\" alt=\"yanomami-indianer_gesundheitsstation\" width=\"800\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_gesundheitsstation.jpg 800w, https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_gesundheitsstation-300x188.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\n<span><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1510\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/pfeil_nach_oben.png\" alt=\"pfeil_nach_oben\" width=\"15\" height=\"15\" \/> Eine der Yanomami-Gesundheitsstationen im S\u00fcden Venezuelas<\/span><\/div>\n<p>Die Yanomami geh\u00f6ren zu den letzten noch urspr\u00fcnglich lebenden Indianern S\u00fcdamerikas. Sie leben im n\u00f6rdlichen brasilianischen Amazonasgebiet und im Quellgebiet des Orinoko im S\u00fcden Venezuelas.<\/p>\n<p>Dieses liebenswerte Urvolk lebt bis heute im Einklang mit der Natur und hat sich seine einzigartige Kultur erhalten. Sie ist gepr\u00e4gt von einem einzigartigen Gemeinschaftsleben. Die Yanomami ern\u00e4hren sich von der Jagd, dem Fischfang, von Bananen und Maniok. Bis zu 300 Yanomami wohnen in einer so genannten Maloca, einem aus Baumst\u00e4mmen und Palmbl\u00e4ttern errichteten Runddorf.<\/p>\n<p>Auf einer Fl\u00e4che, die so gro\u00df ist wie die Schweiz, leben im brasilianischen Regenwald ungef\u00e4hr 9.000 Yanomami. Die Anzahl in ganz Venezuela sch\u00e4tzt man auf mehr als 12.000 Yanomami.<\/p>\n<p><strong>Sie sind eines der letzten Urv\u00f6lker dieser Erde. Doch ihr Leben ist bedroht\u2026<\/strong><\/p>\n<p>Wie auch aktuellen Presseberichten zu entnehmen ist, ist in Venezuela die wirtschaftliche Lage durch politische Turbulenzen und dem \u00d6lpreisverfall (Venezuela bezieht 90% seines Volkseinkommens aus dem \u00d6lexport) zur Zeit absolut desolat:<\/p>\n<p>Es fehlen Divisen und somit gibt es im nationalen Gesundheitssektor weder hinreichend Medikamente, noch ad\u00e4quat technische diagnostische und therapeutische Ausr\u00fcstung.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2819\" src=\"http:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_sprechstunde.jpg\" alt=\"yanomami-indianer_sprechstunde\" width=\"224\" height=\"348\" srcset=\"https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_sprechstunde.jpg 224w, https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_sprechstunde-193x300.jpg 193w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><br \/>\nUmso dramatischer ist die gesundheitliche Lage in der Urwaldregion an der Grenze zu Brasilien, wo die Yanomami als indianische (kaum beachtete) Minderheit leben.<br \/>\nIn ihre entlegenen D\u00f6rfer kommt h\u00f6chstens einmal im Jahr ein Arzt. Nur 20% der Yanomami in Venezuela haben Zugang zu medizinischer Versorgung.<br \/>\nErnste Erkrankungen wie Malaria, Tuberkulose, Flussblindheit und zahlreiche weitere Infektionskrankheiten stellen eine st\u00e4ndige Bedrohung dar.<\/p>\n<div class=\"caption_alone\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1509\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/pfeil_nach_links.png\" alt=\"pfeil_nach_links\" width=\"15\" height=\"15\" \/> Ein Blick in die \u00e4rztliche Sprechstunde<\/div>\n<p><strong>Vor allem die Kinder sind bei zunehmender Unterern\u00e4hrung hiervon betroffen.<\/strong><\/p>\n<p>Deswegen m\u00f6chte TULISA hier mithelfen!<\/p>\n<p>Neben Medikamenten und Impfstoffen fehlen auch f\u00fcr die Unterhaltung eines effektiven Gesundheitsdienstes notwendige Kommunikationsm\u00f6glichkeiten wie Funkger\u00e4te. Nachschub wichtiger Medikamente oder medizinischen Equipments, Verlegung von Notfallpatienten mit Booten oder Missionsflugzeugen, Weiterleitung entscheidender epidemiologischer Daten oder Zustandsberichte ist ohne Funkger\u00e4te nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>TULISA m\u00f6chte daher die YANOMAMI-HILFE bei der L\u00f6sung dieses Problems unterst\u00fctzen und 5 Funkger\u00e4te in H\u00f6he von 3000,- \u20ac finanzieren.<\/p>\n<p>Unser Vorstandsmitglied Dr. Dirk Englisch wird sich im Januar mit Christina Haverkamp in Caracas treffen, um die weiteren Projektschritte mit ihr zu besprechen.<\/p>\n<div class=\"image_with_caption\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2801\" src=\"http:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_kinder.jpg\" alt=\"yanomami-indianer_kinder\" width=\"800\" height=\"618\" srcset=\"https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_kinder.jpg 800w, https:\/\/www.tulisa.org\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/yanomami-indianer_kinder-300x231.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\n<span><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1510\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/pfeil_nach_oben.png\" alt=\"pfeil_nach_oben\" width=\"15\" height=\"15\" \/> Die Yanomami geh\u00f6ren zu den letzten noch urspr\u00fcnglich lebenden Indianern S\u00fcdamerikas<\/span><\/div>\n<p><strong>Wenn Sie ein Herz f\u00fcr die Yanomami haben, dann unterst\u00fctzen Sie uns bitte bei diesem Projekt!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einigen Wochen steht TULISA mit der deutschen YANOMAMI-HILFE e.V. 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