{"id":2249,"date":"2009-01-17T15:34:18","date_gmt":"2013-09-04T15:16:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tulisa.org\/?p=2249"},"modified":"2013-09-04T17:16:50","modified_gmt":"2013-09-04T15:16:50","slug":"newsletter-habari-ausgabe-1-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tulisa.org\/en\/media\/newsletter-habari-ausgabe-1-2009","title":{"rendered":"Newsletter &#8220;HABARI&#8221; &#8211; Ausgabe 1, 2009"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wirkungsvoller Schutz gegen M\u00fccken<\/strong><\/p>\n<p><em>von Dr. med. Dirk Englisch<\/em><\/p>\n<p>130 der rund 1500 M\u00fcckenarten stechen &#8211; davon allerdings nur die Weibchen &#8211; die die Proteinbestandteile des Blutes zur Eiproduktion ben\u00f6tigen. Die M\u00fccken sind hierbei in der Lage, Krankheiten zu \u00fcbertragen (Malaria, Dengue-Fieber, Gelbfieber, u.v.m.), Krankheiten direkt zu verursachen (z.B. Myiasis), oder sie werden schlicht durch ihre Anwesenheit als L\u00e4stlinge empfunden.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind folgende vorbeugende Abwehrstrategien gegen M\u00fccken denkbar:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1. K\u00f6rperrepellentien:<\/strong><\/p>\n<p>1.1. Hautlotionen, deren\u00a0<strong>chemische Wirkstoffe<\/strong>\u00a0M\u00fccken f\u00fcr eine begrenzte Zeit fernhalten.<br \/>\nEs werden zwei wesentliche synthetische Wirkstoffe unterschieden: das Bayrepel (Hydroxyethyl-Isobutyl-Piperidin-Carboxylat) und das DEET (Dieethyltoluamid). DEET kann insbesondere bei l\u00e4ngerer Anwendung Hautreizungen bis hin zu St\u00f6rungen des Nervensystems verursachen, w\u00e4hrend Bayrepel bedeutend besser vertragen wird. Bei Kleinkindern und S\u00e4uglingen sollte DEET nicht eingesetzt werden.<br \/>\nBei einer Wirkdauer von 2 (Schwei\u00dfneigung!) bis 4 Stunden ist eine zu h\u00e4ufige Anwendung sinnlos.<br \/>\nRepellentien k\u00f6nnen bei gleichzeitiger Anwendung eines Sonnenschutzmittels dessen Wirkung reduzieren (Kombinationspr\u00e4parate anwenden).<\/p>\n<p>1.2.\u00a0<strong>\u00c4therische \u00d6le<\/strong>\u00a0als Wirkkomponenten (z.B. Eukalyptus, Melisse, Nelken) gaukeln oft nur eine vermeintliche &#8220;rein pflanzliche&#8221; gute Vertr\u00e4glichkeit vor. In mehreren Testreihen wurden allergische Hautreaktionen mit Pusteln und Juckreiz \u2013 u.a. im Zusammenwirken mit UV-Licht &#8211; und zum Teil auch eine starke Geruchsbel\u00e4stigung beobachtet. Dar\u00fcber hinaus zeigen sich diese Mittel entweder komplett unwirksam oder aber nur sehr kurzfristig (&lt; 1 Stunde). Von ihrer Anwendung muss daher abgeraten werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Biozidverdampfer \/ R\u00e4ucherspiralen<\/strong><\/p>\n<p>Die wirksamen Ger\u00e4te verbreiten als Wirkstoff ein Insektizid, so dass hier bei empfindlichen Personen mit Reizungen der Augen, der Haut und der Luftwege gerechnet werden muss. Ihr Einsatz sollte nur bei massiver Belastung mit krankheits\u00fcbertragenden M\u00fccken erfolgen (Wirkungseintritt erst nach etwa 1 Stunde nach Entz\u00fcndung!). Grunds\u00e4tzlich sollte von einer langfristigen Daueranwendung Abstand genommen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Ultraschallger\u00e4te<\/strong><\/p>\n<p>M\u00fccken lassen sich von den hochfrequenten T\u00f6nen dieser Ger\u00e4te nicht im geringsten abschrecken.<br \/>\nRepellentien mit synthetischen Wirkstoffen und mit obigen Einschr\u00e4nkungen- Biozidverdampfer stellen somit den wirkungsvollsten Schutz gegen M\u00fccken da.<\/p>\n<p><a title=\"Newsletter &quot;Habari&quot; - Ausgabe 1, 2009\" href=\"http:\/\/www.nairobi.diplo.de\/Vertretung\/nairobi\/de\/newsletter\/Newsletter__1-2009.html?archive=2055728\" target=\"_blank\">Newsletter &#8220;HABARI&#8221; &#8211; Ausgabe 1, 2009<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirkungsvoller Schutz gegen M\u00fccken von Dr. med. Dirk Englisch 130 der rund 1500 M\u00fcckenarten stechen &#8211; davon allerdings nur die Weibchen &#8211; die die Proteinbestandteile des Blutes zur Eiproduktion ben\u00f6tigen. 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